Wintertraining in Spanien – Regen, Fortschritte & persönliche Bestzeiten
- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Tag
Der Winter bedeutet für viele Pause – für mich geht es genau dann erst richtig los. Meine letzten beiden Trainings in Spanien hatten es definitiv in sich: von Regen, Wind und Erkältung bis hin zu neuen Bestzeiten war alles dabei.
Vorbereitung: Bike ready für Jerez
Bevor es überhaupt auf die Strecke ging, stand die finale Vorbereitung meines Bikes an. Technisch ist sie jetzt zu 100 % ready für die Saison
Ein paar Anpassungen gab es dennoch:
Überarbeitung der Gabel
Neue TRW Racing Bremsscheiben auf dem zweiten Felgensatz
Test von SBS Bremsbelägen
Mit diesem Setup im Gepäck konnte ich es kaum erwarten, endlich nach Jerez zu reisen.
Jerez: Geduldsspiel im Regen
Kaum angekommen, zeigte sich Jerez von seiner „besten“ Seite – Regen, Regen und… noch mehr Regen
Schon am ersten Tag hiess es: warten, Tee trinken und hoffen, dass die Strecke irgendwann auftrocknet. Ein Szenario, das ich bereits vom letzten Jahr kannte.
Auch die ersten Turns waren alles andere als einfach:
Problem mit dem Schalthebel → zurück an die Box, richtig positionieren
Nasse Stellen auf der Strecke → Slalom statt Ideallinie
Aber genau solche Bedingungen gehören dazu – und ehrlich gesagt: Regensettings mag ich sogar ganz gerne.
Fortschritt trotz schwieriger Bedingungen
Trotz allem konnte ich im Nassen richtig wertvolle Kilometer sammeln. Und das hat sich ausgezahlt:Neue Bestzeit im Regen!
Ein riesiger Schritt nach vorne!
Da wir sowieso erst später zurückgeflogen sind, habe ich kurzerhand noch einen Trainingstag angehängt – jeder Kilometer zählt. Auch wenn das Wetter weiterhin stürmisch und nass war, habe ich die Zeit sinnvoll genutzt und gezielt an meiner Körperhaltung gearbeitet, statt auf Biegen und Brechen nach Sekunden zu jagen.
Alcarràs: Kampf gegen die Erkältung
Kaum zurück, stand schon das nächste Wintertraining an: 5 Tage Alcarràs.
Die Vorfreude war riesig… bis mich eine ordentliche Erkältung erwischt hat
Aber aufgeben? Keine Option.
Also ab aufs Bike – und das zahlte sich aus:
Bereits am ersten Tag: Pace auf Vorjahresniveau
Zweiter Tag: Bestzeit unterboten
Ziel: Mein gesetzte Rundenzeit erreichen
Und dann kam der Moment: angestrebte Rundenzeit erreicht!
Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind – auch wenn mein Körper danach komplett am Limit war.
Vernunft gehört auch dazu
Ab Donnerstag setzte erneut Regen ein. Und diesmal habe ich auf meinen Körper gehört und das Training vorzeitig beendet.
Nach intensiven Tagen und angeschlagener Gesundheit war klar: Genug ist genug.
Fazit: Stolz trotz Herausforderungen
Beide Trainings waren alles andere als einfach – aber genau das macht sie so wertvoll.
Fortschritte im Regen
Neue persönliche Bestzeiten
Konstanz trotz schwieriger Bedingungen
Und der Wille, auch krank alles zu geben
Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und nehme unglaublich viel Motivation für die kommende Saison mit
Jetzt heisst es: regenerieren, weiter vorbereiten und dann bereit sein, wenn es ernst wird.



Kommentare